Die Fahrt zum Landhaus dauerte lange fünf Stunden. Eros saß die gesamte Strecke am Steuer, den Blick starr auf die Straße gerichtet, doch seine Aufmerksamkeit schien vollständig um Sophia zu kreisen. Obwohl er versuchte, vor den anderen Wagen der Familienkolonne seine kalte, professionelle Haltung zu bewahren, um keine Schwäche zu zeigen, war es für jeden, der genau hinsah, offensichtlich, wie besessen er von ihr war. Der Don kontrollierte jede kleine Bewegung von ihr über den Rückspiegel, streckte den Arm aus, um die Klimaanlage zu regulieren, wenn er sie die Schultern zusammenziehen sah, und stellte sicher, dass sie sich in jeder Sekunde wohlfühlte.
Als sie endlich das imposante Anwesen am Seeufer erreichten, wurden sie vom Personal empfangen. Unter ihnen befand sich eine langjährige Hausangestellte, eine Frau, mit der Eros sich jedes Mal, wenn er in der Vergangenheit hergekommen war, ins Bett gelegt und eine lockere Beziehung unterhalten hatte. Als sie Sophia neben dem Don aus dem Wagen steigen sah, den Verlobungsring zur Schau tragend und mit der Haltung einer künftigen Königin, drehte sich der Angestellten der Magen um. Sie hasste Sophia vom ersten Augenblick an und warf ihr Blicke voller Verachtung und Neid zu, als ihr klar wurde, dass ihre Tage des Privilegs im Bett des Chefs vorbei waren.
Die Nacht brach schnell über den Bergen herein und brachte die eigentliche Herausforderung mit sich. Ihr Zimmer war rustikal, mit Wänden und Böden aus massivem Holz, die, wie Eros angekündigt hatte, nicht die Schalldämmung der Stadtvilla besaßen. Im Wissen, dass Charles und der Rest der Familie in den angrenzenden Zimmern lauschten, auf der Suche nach jedem Beweis von Intimität, verriegelte Eros die Tür und wandte sich seiner Verlobten zu.
„Es ist so weit. Sie hören zu, Sophia,…
Der Don lässt mich niemals gehen
Der Klang der Täuschung im Haus am See
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