Laura sah ihre ehemalige Nanny ernst an und verkündete:
— Ich werde heiraten, Nanny.
— Ich habe Gerüchte darüber gehört. Bist du gekommen, um dein Kleid zu holen?
— Ja.
— Dein Vater hat wie ein Verrückter überall im Haus danach gesucht. Es ist gut, dass du es mir gegeben hast.
— Danke, Nanny. Es hat ein Vermögen gekostet, aber für mich ist der sentimentale Wert größer.
— Ich hole es dir.
— Ich komme mit, ich möchte nicht, dass mich jemand damit sieht.
— Dann schleichen wir uns schnell hinaus, es ist fast Essenszeit.
Nach diesen Worten löschte sie den Herd und ging mit Laura zum Nebengebäude, in dem das Personal wohnte und wo auch sie lebte. Sie betraten das Gebäude, und bald brachte die Nanny einen gut gemachten Kleiderbeutel und übergab ihn Laura.
— Er ist schwer.
— Ich habe ihn sauber und gelüftet gehalten. Schau nach, ob er noch in Ordnung ist.
— Sieht gut aus, danke Nanny. Ich werde dir die Einladung schicken, ich möchte, dass du dabei bist. Und mach dich bereit, du wirst nicht hierher zurückkehren.
— Danke, mein Kind.
Laura hielt einen Moment inne, runzelte die Stirn und traf eine Entscheidung:
— Weißt du was, warum kommst du nicht gleich mit? Ich brauche dich und jetzt kann ich es mir leisten. Kommst du?
— Aber was ist mit deinem Vater und deiner Schwester?
— Die sollen sich selbst helfen.
— Ja, Liebling, ich komme mit dir.
Schnell packte die Nanny ihre Sachen und sie verließen das Haus durch die Hintertür. Laura rief ein Taxi und sie fuhren direkt zu ihrer Wohnung. Als sie eintraten, rief sie nach Amanda, die herbeieilte, als sie sie hörte.
— Hey, schön, dass du da bist!
— Ja, und ich habe meine alte Nanny mitgebracht.
— Freut mich, Margô, stellte sich die Nanny vor.
— Willkommen in unserem vorläufigen Zuhause. Ich bin Amanda, Lauras beste Freundin.
— Und gar nic…
Nach der Ablehnung durch den CEO
Ep.11
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